Aufbau Bahnhof
Der Bahnhof ist aufgebaut wie ein Y das untere Ende des Y geht Richtung Wien und Liegt im Norden das link Obere Ende verläuft Richtung Hallein und Liegt im Südosten Dieser Teil wird auch Verladebahnhof oder Rangierbahnhof genannt.
Das rechte Obere Teil des Y geht Richtung Bayern er befindet sich Südwestlich und hier befindet sich der Personenbahnhof und kleiner Verladestationen sowie das Stellwerk.
Der Personenbahnhof besteht aus einem Empfangsgebäude das im Westen liegt von 1860 das 1907 umgebaut wurde und mit Jugendstilelementen versehen wurde und einem Mittelbahnsteig der östlich vom Empfangsgebäude liegt, wieder östlich vom Mittelbahnsteig über mehrer Gleise liegt der große mindestens 40 m breite ÖBB Parkplatz und ein großer Holzverladeplatz.
Gebäudenamen
1.) Bahnhofsgebäude von 1860 (Aufnahmegebäude, Empfangsgebäude)
Beginnen von Süden (bayrischer Seite) Richtung Norden (österreichische Seite)
- bayrischer Pavillon
- bayrischer Seitentrakt
- Empfangshalle, Große Halle, Vestibül, Kassenhalle
- österreichischer Seitentrakt
- österreichischer Pavillon (leider nur gemindert vorhanden er wurde im 2. Wk. beschädigt)
2.) Mittelbahnsteig
Beginnen von Süden (bayrischer Seite) Richtung Norden (österreichische Seite)
- Bayrische Kopfbahnsteige
- Zollgebäude
- Eisenkonstruktion
- Gebäude am Mittelbahnsteig
- Buffet (außen)
- Restaurant 2. und 3. Klasse heute ÖBB VIB-logge und Fastfood Restaurants
- Küche früher Wartesaal 2. und 3. Klasse
- Kaiserzimmer
- Marmorsaal früher Restaurant 1. Klasse
- WC
- Eisenkonstruktion
- Darunter Gebäude der "Bahnhofsverwaltung"
- Österreichische Kopfbahnsteige
- Übergangssteg aus Eisen aus dem Jahr 1886
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Wegleitsystem zu den Bahngleisen
Im Grunde genommen gibt es zu den Bahnsteigen nur 2 Zugangsvarianten und zwar vom Südtirolerplatz über die 3 unter den Bahngleisen geführten Gänge oder über den Bahnübergangssteg von der Lastenstraße. Um Ihnen die Zugängen zu den Bahnsteigen besser zu schildern habe ich mir die Verschiedensten Varianten der Anreise überlegt.
Anreisende mit dem O-Bus
Wer mit dem O-Bus am Salzburger Bahnhof ankommt muss über den Bahnhofsvorplatz zur Empfangshalle um sich dort eine Karte zu kaufen von der Empfangshalle kommt der Besucher auf jeden Bahnsteig.
Anreisende mit der Lokalbahn
Wer mit der Lokalbahn ankommt kann unterirdisch zu den Bahngleisen kommen. Er wird sich eine Karte im bayrischen Seitentrakt beim Automaten kaufen von dort gelangt er von dem rechen Bahnunterführung zu allen Bahnsteigen.
Anreisende mit dem Taxi oder mit dem Postbus
Wer mit dem Taxi oder Postbus ankommt kann vom Taxistand oder von den Postbus Haltestellen in der linken Bahnunterführung zu allen Bahngleisen gelangen, jedoch befindet sich in der linken Unterführung kein Automat zum Karten kaufen außer am Mittelbahnsteig, darum wird er wahrscheinlich in Empfangshalle gehen um sich eine Karte zu kaufen.
Anreisende mit dem Auto
Anreisende mit dem Auto haben es da schwieriger jedoch gibt es auch mehrere Möglichkeiten:
Die einfachste Variante, wenn man von der Autobahn kommt ist, dass man auf der Vogelweiderstraße und auf der Lastenstraße fährt, kurz anhält aussteigt und über den Bahnhofsübergangssteg zu den Bahnsteigen kommt. Die Karten kann man sich am Mittelbahnsteig kaufen. Jedoch lässt diese Variante nur ein Parken mit der Parkuhr in der Blauen Zone zu.
In Zukunft will man hier den „Kiss and ride“ Parkplatz machen wo sich funktionell und formal nichts ändert außer, dass man nicht mehr über den Bahnhofübergangssteg sondern unterirdisch durch eine Einkaufspassage zu den Bahnsteigen gelangt.
Eine weitere Variante ist das man mit dem Auto über den Busbahnhof vor die Empfangshalle fährt kurz stehen bleibt jemanden einsteigen oder aussteigen lässt, jedoch ist diese Variante ein Kavaliersdelikt und wird auf Widerruf geduldet, den eigentlich ist hier am gesamten Bahnhofsvorplatz das Parken und Halten verboten.
Seit neuestens ist diese Variante nicht mehr möglich den Steinpiloten verhindern das seitliche zufahren.
Um richtig zu Handel müsste man wie in der 3. Variante beschrieben mit dem Auto in die dafür vorgesehene kostenpflichtige Tiefgarage und über ein unübersichtliches, kompliziertes und weites Wegesystem gelangt man in den bayrischen Seitentrakt. Der Bahnhof kann wiederum wie die Variante mit der Lokalbahn betreten werden.
Problematik
Leider ist unser Bahnhof durch die Überschilderung sehr unübersichtlich, in anderen Bahnhöfen Österreichs sich die Zugänge zu den einzelnen Bahnsteigen auf ein Schild zusammengefasst, in Salzburg muss man sich den richtigen Zugang unter einer Vielzahl von Schildern heraussuchen. Die die den Bahnhof kennen erreichen die Bahnsteige sehr schnell, für Ortsunkundige ist dies eine Qual und Unüberschaubar.
Zu dieser unübersichtlichen Beschilderung kommt noch hinzu, dass in Laufe der Jahre immer wieder billige Zu- und Einbauten hinzugekommen sind. Neben der Verschandelung dieses Denkmals, man überlege sich dies geschehe z.B. auf der Festung, tragen diese billigen Umbauten ebenfalls noch zur Unübersichtlichkeit bei.
Beim Neuen Bahnhof agiert die ÖBB mit besserer Überschaubarkeit zu den Bahnsteigen. Ja da haben Sie vielleicht recht aber zu welchen Preis (270 Mil. € ), dabei wäre das Problem ganz einfach gelöst, einfachere zusammengefasste überschaubare Beschilderung und eine Säuberung der billigen und unqualitativen Einbauten.
Wurde man im Kellergeschoß unter den Bahnsteigen noch die Gänge begradigen so wäre es Perfekt, denn der Gesamte Mittelbahnsteig bis hin zu Empfangshalle ist Unterkellert und geringeren Kosten umzubauen.
Wegsystem im Neubau
Die ÖBB plant beim Neubau einen Urbanen Teppich, damit soll eine Einkaufspassage gemeint sein, von der man auf die Bahnsteige kommt.
Diese Einkaufspassage geht vom Südtirolerplatz bis zu Lastenstraße durch und ermöglicht einen Barere freien Zugang zu den Bahngleisen, eine gute Idee um auch betagten- und behinderten- Menschen leichteren Zugang zu den Bahnstegen zu gewähren.
Aber dies währe auch anders möglich, seit der Neuplanung des Bahnhofes schrumpft der Urbane Teppich immer mehr zu einem schmalen Gang zusammen beginnend von der Lastenstraße die Einkaufspassage befindet sich direkt unter den Bahnsteigen.
Würde das System umgedreht so habe ich eine Einkaufsmöglichkeit am Südtirolerplatz Forum 1 und einen ungestörten Zugang zu den Bahnsteigen, ohne von irgendwelchen kaufwütigen Passanten gestört zu werden, in einem schönen begradigten Durchgang und eine 2 Einkaufsmöglichkeit am anderen Ende des Zugangtunnels auf der Lastenstraße. Bei dieser Variante wurde Auch das Gesamtensemble von 1907 bestehen bleiben und der Marmorsaal ist gerettet.
Die verschiedenen Möglichkeiten um auf die Bahnsteige zu gelangen wie oben geschildert gibt es in Zukunft nicht mehr, denn in Zukunft ist nur noch ein starrer Zugang von der Empfangshalle zu den Gleisen geplant. Nebenunterführungen so wie in anderen Bahnhöfen gibt es in Zukunft nicht mehr.