Um Ihnen ein Bild zu schildern werde ich Ihnen den neu geplanten Bahnhof erklären.
Beginnen werde ich mit dem Südtirolerplatz. Jetzt endlich hat sich die Stadt Salzburg eingestanden dass der Südtirolerplatz eine Fehlplanung gewesen ist und darum wird auch hier in den nächsten Jahren eine Veränderung stattfinden. Ich hoffe die trägt zur Verbesserung der Situation bei.
Nun kommen wir zu Empfangshalle von 1860 die auf die Zeit von 1907 zurückgebaut wird unter dem Motto „1907 wertvolle Zeit aber der Mittelbahnsteig mit seinem Gebäuden der tatsächlich von 1907 ist muss weck“. Die schönen Jugendstilfliesenbilder in der Empfangshalle werden wieder freigelegt die sich unter Riegipsverblendungen befinden. Auch die komischen Einbauten und Kassen werden entfernt und sollen wieder so gestallted wie man sie 1907 vorgefunden hat. Die Funktion der Kassenhalle hat die Empfangshalle verloren den zukünftig muss man sich die Karten in der unterirdischen Einkaufspassage kaufen. Durch die Rückgestalltung der Empfangshalle werden auch die schönen Marmorplatten und die Neptunstatue verschwinden, zur Zeit ist im neuen Bahnhof kein Platz mehr dafür vorgesehen.
Um die geplante Einkaufspassage zu ermöglichen muss die Empfangshalle um ca. 40 bis 50 cm tiefer gelegt werden. Ob man dies wird mit Stufen und Rampen in der Empfangshalle gelöst. Da durch neue Bestimmungen die Decken zu den Bahnsteigen Dicker ausgeführt werden, wir Bahnsteig 1 um ca. 15-25 cm höher gelegt, wodurch die Sockel der Bahnsteigüberdachung von 1860 optisch beeinträchtigt werden.
Durch einen Neubau muss die Decke Dicker ausgeführt werden dadurch wir auch die Kassenhalle abgesenkt, heute ist ein Bestandschutz auf der Konstruktion der bleibt aber nur erhalten wenn dort nichts abgerissen wird.
Der Mittelbahnsteig von 1907 soll einer unterirdischen Einkaufspassage den so genannten Urbanen Teppich weichen. Von dieser Einkaufspassage aus gelangt der Reisende zu den Bahnsteigen. Durch Einsparungsmaßnahmen wird die Einkaufspassage nicht mehr bis zur Lastenstraße durchgeführt sondern verschmälert sich zu einem schmalen Gang.
Auf den Bahnsteigen soll die alte Stahlkonstruktion von 1907 in eine Moderne Flughafenüberdachung ähnliche Konstruktion eingewebt werden, dies soll den Bahnhof seine einzigartige Identität geben.
Leider wird durch diese Maßnahme die Stahlkonstruktion an überragender Außergewöhnlichkeit verlieren.
Am anderen Ende diese Schmalen Ganges wird eine „Kiss and ride“ Möglichkeit eingeplant. Dies ergibt eine Möglichkeit kurz mit dem Auto stehen zu bleiben jemanden ein- oder aussteigen zu lassen und weiter zu fahren. Das heißt viel verändert sich hier nicht den dass kann man jetzt im Bereich des Bahnhofsüberganges auch schon, nur Barere frei ist die jetzige Variante nicht.
Imbisse und Fahrkarten werden sich der Reisende zukünftig in der Einkaufspassage kaufen müssen, ein schönes Restaurant mit Ambiente wie den Marmorsaal soll es zukünftig nicht mehr geben, nur im bayrischen Pavillon soll ein kleines Restaurant eingerichtet werden.
Dadurch das der Mittelbahnsteig verschwindet verschwinden auch die seitlichen Bahnsteigunterführungen, das heißt man kann den Bahnhof nicht mehr seitlich betreten sondern muss immer bis zur Mitte gehen, auch zum Ticketkauf.